Rückblick auf die GV vom 17.3. 2108 des Verein Dampfzentrum Winterthur

 

Am Samstag 17.3. 2018 nahmen 44 Mitglieder den Weg ins Dampfzentrum auf sich, wo sie zur 

10. Generalversammlung des Dampfzentrums Winterthur eingeladen waren.

 

Pünktlich um 10.00 Uhr eröffnete der Präsident des Verein Dampfzentrum Winterthur (VDZW) die Generalversammlung. Speziell erwähnenswert, Simone Gribi amtete als Tagesaktuarin und schrieb für Ihre Kollegin das Protokoll. Vielen Dank!

 

Nach den üblichen Feststellungen und Wahlen einer Generalversammlung (Einladung termingerecht verschickt, Präsenzliste, Genehmigung der Traktandenliste, Wahl des Stimmenzählers) konnten die Traktanden in Angriff genommen werden.

Es war erfreulich, dass der geheizte Saal, den wir für die Generalversammlung benutzen durften (die Halle des Dampfzentrums ist nicht geheizt und wäre für die Versammlung ungeeignet) sich bis zum letzten Platz mit den 44 Teilnehmern gefüllt hatte. Als jüngstes Mitglied konnten wir Kilian Sintic, 13-jährig, unter uns begrüssen. Schön, dass sich auch so junge Leute sich für die Vergangenheit der Industrialisierung interessieren. 

Schriftlich entschuldigt haben sich 10 Mitglieder.

 

Die Traktandenlist setzte sich wie folgt zusammen:

1.      Begrüssung, Präsenzliste, Traktanden

2.      Wahl Stimmenzähler (A)

3.      Protokoll der Mitgliederversammlung 2017 (A)

4.      Jahresbericht des Präsidenten (A)

5.      Vereinsrechnung 2017 und Bericht der Rechnungsrevisoren (A)

6.      Budget 2018 / Mitgliederbeitrag 2019 (A)

7.      Wahlen (A)

8.      Mutationen

9.      Jahresprogramm 2018 (A)

10.   Anträge

11.   Verschiedenes

 

Daraus möchte ich in diesem Rückblick einige kommentieren:

Im Jahresbericht hat der Präsident das vergangene Jahr mit 3 folgenden Schwerpunkten beleuchtet:

 

1.      Werkstatt und Ausstellung

Es ist festzustellen, dass sich die Ausstellung weiterentwickelt hat und heute freundlich und mit einem mehr oder weniger eingehaltenen Farbkonzept präsentiert, was vor allem das Verdienst des Werkstatt-Teams ist. Da die Arbeiten, die anfallen, nicht weniger werden, brauchen wir mehr Leute, die sich zur Verfügung stellen und einen Tag / Woche bei uns mitzuhelfen.

 

2.      Führungen und Events

Mit über 100 Führungen und den beiden grösseren Events konnten wir fast 2500 Besucher bei uns begrüssen. Die Führungen werden immer beliebter, was auch unseren engagierten Ausstellungsführern und Maschinenbedienern geschuldet ist. Ihnen gebührt ein grosses Dankeschön.

Die Veranstaltungen und Führungen sind neben den Mitgliederbeiträgen die grössten finanziellen Einnahmen, die wir selber generieren können. D.h. aber auch, dass es wichtig ist, die Mitgliederbasis zu vergrössern. Wenn jedes Mitglied 1-2 weitere Mitglieder motivieren könnte, wäre das ein grosser Schritt für den Verein.

 

3.      Zukunft Dampfzentrum

Der Standort ist absolut wichtig für die Zukunft unserer Ausstellung, für uns und für die Geldgeber und Gönner. Leider halten sich die Entscheidungsträger etwas bedeckt, sodass wir bezüglich SLM-Halle 1013, Halle 53 oder dem jetzigen Standort der Halle 181 noch nicht wissen wie es weiter gehen kann.

 

Fazit

Aus Sicht des Vereins wurden die gestellten Aufgaben im Jahr 2017 weitestgehend erfüllt.

Besser machen müssen wir es in Bezug auf die grösseren Events. Wir brauchen personelle Unterstützung im Werkstattbereich – Stichwort: ETH-Maschinen-Revision, Führungen, Maschinenbedienung. Wir sind dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen, indem wir den Mitgliederbestand verdoppeln oder verdreifachen! Aber auch Gönner sind sehr willkommen!

 

Den Aktiven in der Werkstatt und der Vorstandskollegin und den –-kollegen und all denen die uns auch im Hintergrund unterstützen sind wir von Herzen dankbar.

 

 

Max Baumann überwachte in seiner gewohnt akribischen Genauigkeit unsere Finanzen (und auch denjenigen der Stiftung) und konnte uns Zahlen präsentieren, die uns zuversichtlich stimmen. Das Budget für das nächste Jahr hat er vorsichtig gestaltet. Es ist trotzdem wiederum sportlich und benötigt unseren vollen Einsatz, wenn wir an der nächsten Generalversammlung wieder ohne grosse Sorgen zurückblicken wollen. Die Zahlen, wie sie an der GV gezeigt wurden, werden wir auf unserer Internetseite, zusammen mit dem Protokoll der GV, veröffentlichen.

 

Die Wahlen warfen keine allzu grossen Wellen. Thomas Schmid der als Aktuar zurücktrat, wurde durch Monique Ursprung ersetzt. Sie und auch alle anderen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt oder wieder gewählt. Ebenso wurden die Revisoren einstimmig wieder gewählt.

 

Aktuell zählt der Verein 306 aktive Mitglieder und 141 Gönner.

 

Verschiedene dieser Mitglieder haben sich unter dem Traktandum „Verschiedenes“ zu Worte gemeldet. Stephan Amacker hat als Präsident der Stiftung deren Tätigkeit im Jahre 2017 beleuchtet. Ein Schwerpunkt der Stiftung ist es das Geld zu beschaffen, damit der Fortbestand des Dampfzentrums gewährleistet werden kann. Viele Gespräche wurden mit potentiellen Gönnern geführt, aber auch mit der Politik und den Institutionen die uns bezüglich Standort weiterhelfen könnten. Auch die Vernetzung in der Museumslandschaft in der Schweiz wurde vorangetrieben.

 

Die Anregungen haben wir im Vorstand zur Kenntnis genommen und werden sie an unseren Sitzungen weiterverfolgen.

 

Zum Abschluss dieses Rückblicks auf die Generalversammlung kann festgestellt werden, dass die Versammlung auf grosses Interesse gestossen ist, harmonisch verlief und die Teilnehmer zuversichtlich hinterliess. Es gilt jedoch nach wie vor:

Wir brauchen Unterstützung:

Personell

Finanziell

Punktuell am Dampffest am 9./10. Juni

 

Am anschliessenden, offensichtlich beliebten „Apéro riche“ wurden dann die angeregten Gespräche über das Dampfzentrum weitergeführt. 

 

Robert Notz, Präsident VDZW


Buchhaltung 2017